Einladung zur Startschuss-Sitzung Verein LivingSENSE

Ihr Lieben,

das ’save the date‘ habt ihr alle schon erhalten, glaub ich, hier nun auch die offizielle Einladung mit Tagesordnung.

EINLADUNG zur Konstituierenden Versammlung

Verein LivingSENSE am 3.8.2017 18:00 bis 21:00

im Nachbarschaftszentrum 1060, Bürgerspitalgasse 4-6 (Gassenlokal)

Vorläufige Tagesordnung

Begrüßung durch die Proponenten

Wahl der Funktionäre

  • Wahl Chief Vision Officer
  • Wahl Chief Communiactions Officer
  • Wahl Chief Financial Officer
  • Wahl der beiden Rechnungsprüfer

Beschlussfassung über

  • die Mitgliedsbeiträge
  • die einmalige Beitrittsgebühr
  • das Darlehen der Mitglieder an den Verein zur Finanzierung der Planungskosten
  • den Kauf des Grundstückes
  • den Kauf des landwirtschaftlichen Grundstückes
  • die Finanzierung via Vermögenspool
  • die Treuhandschaft des Vermögenspools
  • Anerkennung der bisherigen und Auftrag zur zukünftigen Projektentwicklung

Allfälliges

.                                         .                                      .

 

Das macht auf den ersten Blick den Eindruck eines Riesenprogramms, aber es ist nicht so schlimm. Es ist ja wenig Neues, das meiste ist sehr klar – handelt sich ja um die formale Übernahme und Fortführung dessen durch den Verein, was bis jetzt geplant, entwickelt und in die Wege geleitet worden ist. Nachstehend nochmal das Ganze mit erklärenden Kommentaren. Bitte diese auch vorab lesen, weil manche Mitglieder kleine Kinder zu Hause haben, damit wir die Punkte an dem Abend unter Dach und Fach bringen. Nochmal zur Erinnerung: Ich brauche die formale Gründung des Vereins und diese Beschlüsse, damit ich an die Öffentlichkeit gehen kann um möglichst zeitnah Investoren und Bewohner zu finden. Wir wollen ja möglichst bald einziehen J

 

  • Wahl der Funktionäre
    • Wahl Chief Vision Officer
    • Wahl Chief Communiactions Officer
    • Wahl Chief Financial Officer
    • Wahl der beiden Rechnungsprüfer

 

Dazu gibt’s nicht viel zu sagen, das ist das Grundgerüst jeden Vereins. Die üblichen „Obmann/Schriftführer/Kassier“ habe ich durch diese Begriffe ersetzt, erstens um erkennen zu lassen, dass es nicht um Vereinsmeierei sondern um modernste, effiziente Teamarbeit geht, und zweitens um mir das Gendern in den Statuten zu ersparen. Allenfalls bitte die Definitionen der einzelnen Rollen in den Statuten nachlesen.

Wir brauchen noch zwei Freiwillige für die Rollen der Rechnungsprüfer.

 

  • Beschlussfassung über
    • die Mitgliedsbeiträge

Da wäre mein Vorschlag für den Start €50 pro Jahr, das wären für 2017 noch €25, bzw. ab Oktober €15 und ab Dezember die ganzen €50 bereits für 2018 (aber vor Weihnachten hat sowieso niemand Kopf für einen Vereinsbeitritt). Dann im Jänner fällig die beschlossenen €50 (oder was-auch-immer wir am 3.8. tatsächlich beschließen), und dann im März ist die nächste Vollversammlung, wo wir schauen können ob das so passt oder ob mehr oder weniger besser und angebrachter wäre. Und zwar sowohl für interne als auch externe ordentliche Mitglieder – d.h. solche die auch ein Wohnobjekt wolle und solche, die derzeit nicht nach Gemeinlebarn ziehen wollen.

 

  • die einmalige Beitrittsgebühr

Das betrifft nur die internen ordentlichen Mitglieder, d.h. die die in Lewari wohnen wollen. Das ist quasi die Reservierungsgebühr, an der wir erkennen können, ob die Person, für die wir eine Wohnung freihalten, es auch ernst meint. Wer es sich dann doch anders überlegt, verliert diesen Betrag. (Wer dabei bleibt profitiert von dem Betrag, weil damit ja Vereinsausgaben finanziert werden, die dann nicht durch den Mitgliedsbeitrag oder später die Miete aufgebracht werden müssen. Bzw. wenn es keine Ausgaben geben sollte, kann der Verein es ja in den Vermögenspool legen.) Mein Vorschlag wären €1000 – wenn dann in der architektonischen Detailplanung von den einzelnen Mitgliedern Sonderwünsche angemeldet werden (zB Zusammenlegung zweier Wohnungen, um eine 120m2 Wohnung zu bekommen), dann kann ich mir vorstellen, dass wir da nochmal einen höheren Reservierungsbetrag brauchen, um die bauliche Änderung im Falle des Ausstiegs wieder rückbauen zu können. Aber mit diesem letzten Punkt können wir uns in der Zukunft befassen, da brauchen wir jetzt noch keine Entschluss.

 

  • das Darlehen der Mitglieder an den Verein zur Finanzierung der Planungskosten

Da geht es um den Teil der Planungskosten, den wir auf eigenes Risiko vorfinanzieren müssen, und zwar für maximal zwei Jahre, bis die Gebäude stehen. Da geht es um eine Summe von ungefähr €120.000 bis 150.000 (vielleicht habe ich da bis zur Versammlung schon detailliertere Zahlen vom Architekten).

Laut dem auf viel Erfahrung beruhendem Vorschlag von Helmuth Schattovits, dem Gründer und Projektentwickler der B.R.O.T.-Häuser, sind wir auf der sicheren Seite, wenn wir voll loslegen sobald 25% der Bewohner dabei sind. Das heißt sobald 15 von uns sagen „packen wir’s an!“ An dem Punkt müsste jeder zwischen €8.000 und 10.000 in die Verantwortung nehmen. Man müsste es noch nicht in die Hand nehmen, weil an dem Punkt, wo wir dem Architekten den Auftrag geben, wird der Betrag ja noch nicht fällig, sondern erst einige Monate später. Wenn bis dahin dann 50% der Bewohner beisammen sind, kommt auf jeden schon nur mehr die Hälfte. Und an dem Punkt können wir sicherlich mindestens 50% über eine Bank finanzieren (ein endfälliger Kredit für maximal 2 Jahre kostet uns nur die Zinsen) – das heißt auf jeden Einzelnen kämen dann nur mehr €2.000 bis 2.500. Vielleicht genügt es ja auch, wenn wir Mitglieder nur die Bürgschaft für unsere Teilbeträge übernehmen, und auf diese Weise alles über die Bank finanziert wird.

Im kurzen Klartext heißt das: wir brauchen einen Beschluss, bei wie vielen Verantwortung übernehmenden Mitgliedern wir loslegen. Mein Vorschlag: 15

 

  • die Finanzierung via Vermögenspool
  • die Treuhandschaft des Vermögenspools

Da geht um den formalen Vereinsbeschluss, die Finanzierung des Projektes (Grundstückskauf und Errichtung der Gebäude) über einen Vermögenspool zu finanzieren, und wen wir dafür als Treuhänder engagieren wollen. Das kann jeder eingetragene Treuhänder sein. Mein Vorschlag: Dr. Markus Distelberger.

 

  • den Kauf des Grundstückes

Die Kaufoption für den Baugrund in Gemeinlebarn besteht ja derzeit zwischen mir und Franz Mayer. Damit sie auf den Verein übertragen werden kann, muss der Verein auch beschließen dass er das will.

 

  • Anerkennung der bisherigen und Auftrag zur zukünftigen Projektentwicklung

Da geht’s um den Beschluss, dass der Verein mit mir als Einzelunternehmer vertraglich vereinbart, dass alles was ich im Zusammenhang mit dem Wohnprojekt geleistet und bewirkt habe und noch leisten und bewirken werde bis zur erfolgreichen Besiedlung (Konzepte, Kontaktanbahnungen, Verhandlungen, Marketing, Gemeinschaftsaufbau, Schulungen, etc), dem Verein zu Gute kommt, lizenzfrei zur Verfügung steht, oder auf den Verein übertragen wird, je nachdem. Als Gegenleistung für diese mindestens vier und hoffentlich maximal fünf Jahre Arbeit möchte ich 2,5% der Projektkosten (das sind ca. 2/3 der in anderen Immobilienprojekten enthaltenen 3 bis 5% Projektentwicklungskosten – und entspricht nach Abzug meiner Fremdkosten ziemlich genau den Kosten für eine Wohneinheit für mich J)

 

  • Allfälliges

Der Punkt steht vermutlich nur pro forma hier, weil wir nach dem anderen Programm wahrscheinlich kaum Zeit haben für Anderes. Wer jedoch einen dringenden Punkt nicht nur besprochen sodnern auch einen Beschluss haben will, muss mir bitte bis 2 Tage vor der Versammlung den Punkt mitgeteilt haben.

Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen!

Sommerliche Grüße (zum Glück schreibe ich nicht mit Tinte, sonst wäre alles verschwommen, weil ich so schwitze),

Georg

Korrektur zum Newsletter Ende Juni 2017

Inhalt

Berechnung der monatl. Belastung
Erinnerung: Vereinsmitgliedschaft
Interessenten-Treffen

Im Newsletter vom 27.6.2017 habe ich falsche, zu hohe (!) Zahlen zur monatlichen Belastung geschrieben. Nach dem Verschicken hat mich Markus Distelberger angerufen und mir einen Punkt, den ich noch nicht wirklich verstanden hatte, ausführlich und geduldig erklärt. Danke, Markus!

Da ich am nächsten Tag für knapp über eine Woche in Deutschland fuhr (HSP-Kongress und meinen Sohn Daniel besuchen, der in Duisburg lebt), kommt die Korrektur erst jetzt:

Wie hoch wird die monatliche Belastung für meine Wohnung sein?

Zum momentanen Zeitpunkt lässt sich darüber Folgendes sagen:
Aller Voraussicht nach werden die Baukosten pro Quadratmeter €2.500 nicht überschreiten. (genauere Zahlen erwarte ich in den nächsten Tagen oder Wochen.) Daraus ergibt sich auf Grund der ebenfalls über die Wohnungs-Quadratmeter zu finanzierenden Gemeinschaftsräume ein Wohnungspreis von maximal €3.300 pro Quadratmeter. Bei einer Abschreibung auf 50 Jahre ergibt sich daraus eine monatliche Belastung von €5,50/m2, oder bei einer Abschreibung auf 60 Jahre von €4,60/m2. Da kommen dann die Betriebskosten von rund €2 dazu (worin allerdings die gesamten Energiekosten bereits enthalten sind, also Strom, Heizung, Warmwasser und Kochenergie!!), somit bleibt die Gesamtbelastung unter €8 pro Quadratmeter privater Wohnfläche.

(Was die Abschreibung damit zu tun hat hab ich auch noch nicht erschöpfend erklärt – ich versuche das mal weiter unten)

Sollten wir zu Baubeginn erst einen Teil des erforderlichen Kapitals im Vermögenspool haben, dann wird eine Zwischenfinanzierung durch eine Bank erforderlich sein. Das heißt, dass für die Finanzierungslücke ein endfälliger Hypothekarkredit aufgenommen werden muss, bei dem auch die vorzeitige Rückzahlung vertraglich ermöglicht wird. Mit dem weiteren Füllen des Vermögenspools wird der Kredit getilgt. Bis zur völligen Rückführung des Kredits kommen dann die Zinsen für diese Zwischenfinanzierung auch noch zur monatlichen Belastung hinzu. Oder anders gesagt: wir zahlen den Kredit nicht selbst zurück, wir zahlen nur die Zinsen – die Tilgung des Kredits erfolgt durch weitere Einlagen in den Vermögenspool.

Je nachdem, wieviel jedes einzelne Mitglied selbst in den Vermögenspool eingezahlt hat, variiert der Anteil an diesen Zinslast zwischen €0,- (für alle, die den vollen Preis der eigenen Wohnung in den Vermögenspool einbrachten, oder vielleicht sogar mehr), und ca €3 für jene, die überhaupt keine Ersparnisse in den Vermögenspool einzahlen konnten. Die Gesamtbelastung wäre somit gedeckelt mit €11 pro Quadratmeter privater Wohnfläche.

€11 pro Quadratmeter Wohnfläche – das ist für eine Neubauwohnung in Wien normal. Wenn wir mit einbeziehen, dass zu dieser Miete ja keine (null!) Energiekosten dazukommen – also weder für Strom, noch für Heizung oder zum Kochen, und dank Eigenanbau und gemeinschaftlichem Einkauf zu Großhandelspreisen die Lebenshaltungskosten günstig sind, dann ist dieser ungünstigste Fall auch gar nicht so schlimm.

Und sobald das Wohnprojekt gebaut ist und bewohnt ist lassen sich sicher noch leichter Unterstützer finden, die ihre Ersparnisse bei uns anlegen wollen – damit wird wie gesagt der Kredit getilgt – d.h. diese erhöhte Belastung nimmt mit jedem zusätzlichen Investor ab, bis spätestens nach 2 oder 3 Jahren (pessimistisch betrachtet) alle nur mehr die maximal €8 zahlen.

So, das schaut doch gleich viel besser aus 🙂

Markus empfiehlt uns auch, die Einzahlungen in den Vermögenspool nicht den einzelnen Wohnungen/Mitgliedern zuzurechenen, sondern falls wir den Pool bis Baubeginn nicht voll kriegen die Belastung der Bankzinsen auf alle aufzuteilen. Das ist zwar ein schöner Akt der Solidarität, und motiviert auch die Mitglieder, die „ihren Teil“ schon eingebracht haben, weiterhin Bekannte anzusprechen wegen Vermögenspool-Einlagen – aber ich finde sowas müsste freiwillig kommen. Ich hätte kein gutes Gefühl dabei, das jemandem überzustülpen. Aber vielleicht wollt ihr mir ja sagen, wie es euch damit geht?

Die Berechnung der „Miete“

Die monatliche Belastung setzt sich aus drei Teilen zusammen:

die Betriebskosten: Grundsteuer, Müllabfuhr und was es da so an unvermeidbaren Fremdkosten gibt. Personalkosten, sofern niemand von uns Mitgliedern Lust und/oder die erforderlichen Fähigkeiten hat (Stiegenwaschen und die Büroarbeiten schaffen wir wahrscheinlich selber, das wird dann über den Zeit-Tauschkreis auf alle umgelegt, aber die Wartung für den Lift oder die Biogasanlage müssen wir wohl in Geld bezahlen)
eine etwaige Zinslast (wie oben besprochen würde das nur spruchreif, bis der Pool ganz voll ist, falls wir ihn nicht rechtzeitig voll kriegen)
und besagte Abschreibung. Da wird von der Überlegung ausgegangen, dass ein Haus nach 50 bis 80 Jahren „abgewohnt“ ist, d.h. dass es dann kaputt und nicht mehr bewohnbar ist. Außer man investiert laufend, repariert alles was kaputt wird, bessert das Dach oder den Verputz aus wenn nötig, usw. D.h. wenn ich mal als rechnerische Basis 50 Jahre annehme, müssen jedes Jahr 2% der ursprünglichen Baukosten investiert werden, damit die Gebäude eben nicht an Wert verlieren.
Und das ist wichtig, weil der tatsächlich vorhandene Wert und der von den Unterstützern in den Vermögenspool eingezahlte Geldwert müssen sich immer die Waage halten. Denn nur so können wir unseren Unterstützern = Investoren die Sicherheit ihrer Einlage garantieren.
Und wenn man diese jährlichen 2% der Baukosten durch die Quadratmeter dividiert und auf 12 Monate verteilt, dann kommen wir auf die maximal €5,50/m2 von denen ich oben sprach.
Und genau bei dieser Garantie der Einlagen unterscheiden wir uns nämlich positiv von den Banken. Eine Bank hält nur wenige Prozent (!) von dem ihnen anvertrauten Geld in tatsächlichen Werten. Wenn dort 10% der Sparer ihr Geld auf einmal zurück haben wollten, wäre die Bank so pleite, dass auch alle anderen Sparer viel oder alles verlieren würden. Außer die Steuerzahler springen ein – so wie das wieder mal vor ca. 2 Wochen in Italien der Fall war. Da sind 2 mittelgroße Banken pleite gegangen, und der Staat (Klartext: die Steuerzahler) sind mit 17 Milliarden Euro (!) eingesprungen. Frage ist wie lange sowas noch gut geht. Aber das nur am Rande.

Erinnerung: Vereinsmitgliedschaft!

Wer nach wie vor ernsthaftes Interesse hat möge bitte Mitgliedschaft beantragen über das NEUE Formular. Das gilt bitte auch für alle, die sich noch über das alte Formular angemeldet haben.

Details werden alle, die sich bis dahin angemeldet haben, bei der ersten Vollversammlung klären und entscheiden. Was ich bis jetzt dazu zu sagen hatte, kann im letzten Newsletter nachgelesen werden. (Das was ich dort an Falschmeldungen verbreitet habe und hier ganz oben korrigiert habe, ist dort auch schon ausgebessert.)

Interessenten-Treffen

Weil der nächste offizielle Info-Abend erst im September stattfinden wird, fand ich es eine gute Idee, die Möglichkeit für ein Kennenlernen und zwanglos drüber plaudern anzubieten. Und zwar an den Donnerstagen 20.7., 27.7. und am 3.8., jeweils ab 18 Uhr. Je nachdem wie das Wetter ist und wieviele sich anmelden wird es hier bei mir in der Praxis oder in einem ruhigen Lokal oder Gastgarten hier in der Nähe stattfinden. Den Ort würde ich am Tag davor an die Angemeldeten schreiben, ich will euch ja nicht zu-spammen. Also – bitte anmelden!

Das war’s für diesmal. Sommerliche Grüße!

Georg

Newsletter Ende Juni 2017

Dieser Newsletter ist schon lange überfällig. Ich bin wohl schon halb in der Sommerpause, aber es war auch sehr viel los. Aber abgesehen davon, dass es Einiges zu berichten gibt, müssen möglichst bald Dinge passieren für die es auch euch braucht, damit sich alles im Zeitplan weiter entwickeln kann.

Vorneweg das Wichtigste:
der Verein LivingSENSE, den es zwar rechtlich und auf dem Papier schon gibt, muss seine Tätigkeit aufnehmen, und zwar so bald als möglich. Dafür muss eine erste, sog. ‚konstituierende‘ Versammlung stattfinden. Auf dieser Versammlung wird es um drei grundlegende Themenblöcke gehen:

  1. Wahl der Vertretungsberechtigten (Chief Vision Officer, Chief Financial Officer, Chief Communications Officer) und zweier Rechnungsprüfer
  2. Beschluss der Höhe der finanziellen Beiträge der Mitglieder  (Beitrittsgebühr, jährlicher Mitgliedsbeitrag, Mitgliedsdarlehen)
  3. Formale Entscheidung für notwendige Vertragsabschlüsse (Projektentwicklung, Grundstückskauf, Vermögenspool)

Damit sind dann die Weichen gestellt und die Strukturen installiert, und der weiteren Verwirklichung steht nichts mehr im Wege. Die nächsten großen Schritte – Geld einsammeln und Gemeinschaft aufbauen – können dann stattfinden. Beides ist gleich wichtig, weil es ja auch zusammen hängt. Leute die sich für’s Wohnen interessieren fragen „wie wird das finanziert?“ und Investoren wollen sich versichern, dass es Mieter geben wird und das Ding nicht leer steht.

Dazu brauche ich euch!
Wer ernsthaftes Interesse hat möge bitte Mitgliedschaft beantragen über das NEUE Formular (danke, Marc!). In den nächsten paar Absätzen werde ich mich bemühen alle Informationen zu geben, die zur Entscheidungsgrundlage beitragen können, 1. ob du diesen Schritt machen magst, 2. um zur konstituierenden Versammlung zu kommen und 3. dich im Verein ein Bisschen zu engagieren. Einladungen zur konstituierenden Versammlung werden nur an jene verschickt, die Mitgliedschaft beantragen.

Was kostet eine Mitgliedschaft?
Es ergeben sich aus drei verschiedenen Titeln Kosten für Mitglieder:

  • Die Beitrittsgebühr ist ein nicht refundierbarer, einmaliger Betrag, der nach positiver Bearbeitung des Antrags (=Aufnahme in den Verein) prompt fällig wird. Für alle, die den Antrag vor der konstituierenden Versammlung stellen, entfällt dieser Betrag. Die Höhe wird von allen Anwesenden gemeinsam (der Vollversammlung) auf der konstituirenden Versammlung beschlossen werden.
  • Der jährliche Mitgliedsbeitrag wird ebenfalls bei der konstituirenden Versammlung beschlossen werden. Mein Vorschlag für das erste Jahr wird €50 lauten – nach einem Jahr sieht man dann klarer was es braucht und kann bei der ersten ordentlichen Hauptversammlung im ersten Quartal 2018 Änderungen vornehmen.
  • Das Mitgliedsdarlehen ist ein refundierbarer Geldbetrag, den die internen ordentlichen Mitglieder (das sind jene, die sich damit gleichzeitig für eine Wohnimmobilie anmelden) dem Verein bis zur Fertigstellung des Bauvorhabens zur Verfügung stellen.
    Außer der Beitrittsgebühr für alle die nicht von Anfang an dabei sind, wird auch das Mitgliedsdarlehen wahrscheinlich gestaffelt gestaltet werden, denn dass jene, die jetzt am Anfang mehr Risikobereitschaft zeigen, weniger einsetzen müssen, ist nur fair.Die Beitrittsgebühren und die Mitgliederdarlehen werden in erster Linie benötigt, um alle Bau-Nebenkosten zu decken, die schon vor Fertigstellung des Bauvorhabens fällig sind, aber sehr wohl den Baukosten zuzurechnen sind. Diese Notwendigkeit ergibt sich daraus, dass das gesamte in den Vermögenspool eingezahlte Geld, das ja für den Kauf des Grundstücks und die Baukosten da ist, auf ein Treuhandkonto eingezahlt wird. Es muss immer entweder das Geld oder ein entsprechender materieller Gegenwert vorhanden sein, d.h. dass der Treuhänder jegliche Rechnungen erst nach Baufortschritt bezahlen darf, wenn bereits ein tatsächlicher Wert auf dem Bauplatz steht.

Nach momentanen Berechnungen werden die Beitrittsgebühr und das Mitgliederdarlehen zusammen wahrscheinlich €3.000 bis €4.000 ausmachen müssen. Bei der Versammlung werde ich das erklären und belegen.

Das heißt im Klartext auch, dass alle Mitglieder gemeinsam das Planungsrisiko tragen. D.h., sollte alles was schief gehen kann tatsächlich schief gehen, z.B. die Planung fertig und bezahlt sein und dann durch einen tragischen Unfall sowohl ich als auch der Architekt (unser Strohexperte) und der derzeitige Grundstückseigentümer (der Mann mit der Strohpresse und den günstigen Holz-Connections) ums Leben kommen, oder aus anderen, ähnlich tragischen Gründen das Projekt trotz bezahlter Planung nie verwirklicht werden, dann ist dieses Geld verloren. Alles was in den Vermögenspool eingezahlt worden ist, ist dann noch da – entweder als Geld oder in Form des Grundstücks, das wieder verkauft werden kann – und wird zurückbezahlt (abzüglich einer geringen Bearbeitungsgebühr von unter 1% für den Treuhänder). Aber die Planungskosten wären dann weg.

Wie hoch diese Kosten sein werden und wann das fällig wird werde ich mit dem Architekten noch aushandeln – vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm. Die oben erwähnten €3.000 bis 4.000 beziehen sich auf herkömmliche Projekte, wie das bei unserem ganz speziell sein wird ist noch bis zur Versammlung zu klären sein.

Wie hoch wird die monatliche Belastung für meine Wohnung sein?

Zum momentanen Zeitpunkt lässt sich darüber Folgendes sagen:
Aller Voraussicht nach werden die Baukosten pro Quadratmeter €2.500 nicht überschreiten. Daraus ergibt sich auf Grund der ebenfalls über die Wohnungs-Quadratmeter zu finanzierenden Gemeinschaftsräume ein Wohnungspreis von maximal €3.300 pro Quadratmeter. Bei einer Abschreibung auf 50 Jahre ergibt sich daraus eine monatliche Belastung von €5,50/m2, oder bei einer Abschreibung auf 60 Jahre von €4,60/m2. Da kommen dann die Betriebskosten von rund €2 dazu (worin allerdings die gesamten Energiekosten bereits enthalten sind, also Strom, Heizung, Warmwasser und Kochenergie!!), somit bleibt die Gesamtbelastung unter €8 pro Quadratmeter privater Wohnfläche.

Sollten wir zu Baubeginn erst einen Teil des erforderlichen Kapitals im Vermögenspool haben, dann wird eine Zwischenfinanzierung durch eine Bank erforderlich sein. Das heißt, dass für die Finanzierungslücke ein endfälliger Hypothekarkredit aufgenommen werden muss, bei dem auch die vorzeitige Rückzahlung vertraglich ermöglicht wird. Mit dem weiteren Füllen des Vermögenspools wird der Kredit getilgt. Bis zur völligen Rückführung des Kredits kommen dann die Zinsen für diese Zwischenfinanzierung auch noch zur monatlichen Belastung hinzu.

Je nachdem, wieviel jedes einzelne Mitglied selbst in den Vermögenspool eingezahlt hat, variiert der Anteil an diesen Zinslast zwischen €0,- (für alle, die den vollen Preis der eigenen Wohnung in den Vermögenspool einbrachten, oder vielleicht sogar mehr), und ca €3 für jene, die überhaupt keine Ersparnisse in den Vermögenspool einzahlen konnten. Die Gesamtbelastung wäre somit gedeckelt mit €11 pro Quadratmeter privater Wohnfläche.

€11 pro Quadratmeter Wohnfläche – das ist für eine Neubauwohnung in Wien normal. Wenn wir mit einbeziehen, dass zu dieser Miete ja keine (null!) Energiekosten dazukommen – also weder für Strom, noch für Heizung oder zum Kochen, und dank Eigenanbau und gemeinschaftlichem Einkauf zu Großhandelspreisen die Lebenshaltungskosten günstig sind, dann ist dieser ungünstigste Fall auch gar nicht so schlimm.

Ich werde etwas weiter unten noch mehr über den Vermögenspool sagen, da ich und ein weiteres sehr interessiertes Mitglied am Samstag den 10.6.2017 mit Markus Distelberger ein Tagesseminar absolviert haben. Aber bevor wir beginnen können, Geld einzuzahlen und Freunde und Geschwister zu motivieren, ihre Ersparnisse von der Bank in unser Haus und Grund zu transferieren, muss der Verein operativ sein. Dazu brauchen wir Leute, die den Verein nach außen vertreten, und auch im Inneren ein bisschen mitarbeiten. Für’s Mitarbeiten gibt es Gutstunden.

Wenn du dir also vorstellen kannst, Chief Financial Officer oder Chief Communications Officer zu werden, oder Rechnungsprüfung zu machen, dann schreib mir bitte!! Und wenn dir das zu viel Verbindlichkeit oder Verantwortung sein sollte, du aber Zeit und Lust hast, etwas für das Projekt zu tun, dann schreib mir bitte auch! Weil dann kann die anfallende Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden. Und nochmal: für die Arbeit gibts Gutstunden in unserem zukünftigen, internen Verrechnungssystem.

So, jetzt noch kurz zu den Berichten:

Info-Abend am 30.5.2017 in der Evangeliumsgemeinde

Das Ereignis war meiner Ansicht nach mit 21 oder 22 Anwesenden durchaus ein Erfolg. Ich habe bei der Präsentation nur mäßig gestottert, das Interesse war rege, wobei sich viele Fragen um die Kosten, die Finanzierbarkeit und um Ängste der Anwesenden gedreht haben – zB die Angst der Jungen, in absehbarer Zeit plötzlich von gebrechlichen Alten umgeben zu sein, ob sie die dann alle pflegen müssten, oder wie?

Weil das durchaus ernstzunehmende Angst vor dem Unbekannten ist, hier ein paar Fakten, die das Risiko vielleicht besser einschätzbar machen:

  • Auch wenn wir am Anfang alle unsere Absicht erklären, prinzipiell für gegenseitige Hilfe und Unterstützung bis hin zur Pflege offen zu sein, ergibt sich daraus im Einzelfall keine Verpflichtung. Wenn sich für ein pflegebedürftiges Mitglied niemand im Projekt findet, der das machen kann und mag, dann wird dafür von außen eine Pflegekraft kommen, so wie in allen anderen Dörfern mit 08/15 Nachbarn auch. Das österreichische Sozialnetz ist dafür da, die aufzufangen, die nicht von Familie oder eben befreundeten Nachbarn gepflegt werden können.
  • Von 20 oder 30 Personen über 65 Jahre sind durchschnittlich vielleicht 10 oder 20% so altersbehindert, dass sie tätige Unterstützung benötigen. Das heißt wir reden hier von 2 bis 6 Menschen in der ganzen Anlage.
  • Mehr als 80% der privaten (familiären) Pflege wird von Menschen über 60 geleistet (die dann zumeist ihre Eltern oder Menschen pflegen, die altersmäßig ihre Eltern sein könnten). Die haben dann einerseits oft schon die Zeit dafür, und andererseits bereits die Geduld, das Verständnis und die Bereitschaft, weil es ihnen selbst schon nahe genug ist, dass sie sich einfühlen können.
  • Die jungen Starken sind oft schwer damit beschäftigt, sich in der Welt zu beweisen oder zumindest zu behaupten, wodurch dann für so ur-existenzielle Dinge wenig Energie übrig bleiben kann. Da das aber auch oft für die Betreuung der eigenen Kinder gilt, die zwar am Sonntag Freude und Erfüllung ist, aber unter der Woche vor allem Belastung, sind besagte über-60-Jährige auch in diese Richtung viel mehr Ressource als Bürde. Einige geduldige Zusatzomas und -opas sind wohl jedem Kind willkommen, auch wenn sie mal nicht mehr so fit sind.
  • Und last but not least waren unter den 21 oder 22 Anwesenden mindestens drei, die eine einschlägige, pflegerische Ausbildung haben, und auch die Bereitschaft sowas zu tun.

Zu den Fragen nach Finanzierung und Finanzierbarkeit wurde oben schon Einiges gesagt, und kommt im nächsten Bericht gleich wieder.

Das Seminar „Vermögenspool“

Samstag den 10.6.2017 erhielten 8 Teilnehmer von 10 bis 17 Uhr von Dr. Markus Distelberger in Herzogenburg (ca. 10km Luftlinie von unserem Grundstück entfernt) viel Information und Inspiration. Außer mir war noch eine ernsthafte Interessentin für LivingSENSE dabei, hurra! Ich fand den Tag so gut, dass ich Markus für LivingSENSE-Vermögenspool Seminare nach Wien einladen möchte, sobald es mehr Menschen mit Committment gibt. Ich fand es enorm wertvoll!

Außer einigen Details, die ich so noch nicht aus dem Material auf Markus‘ Webseite entnommen hatte (so zB die Sache mit dem Planungsrisiko, dass wir selber tragen müssen, wenn’s nicht der Architekt trägt – siehe oben) erhielt ich v. a. ganz viel Ermutigung.

Markus hat mit uns ein paar Dinge durchgerechnet. Er meinte, im Durchschnitt haben ganz normale Österreicher (also ohne die krass Reichen) mindestens €50.000 auf der Kante, d.h. dass sie das Geld in den nächsten 2 bis 3 Jahren aller Voraussicht nach nicht benötigen werden. Vielleicht irgendwann mal, wenn die Kinder groß sind oder so, aber nicht sehr bald. Wenn wir 50 Wohnungen bauen (es ist noch immer nicht ganz klar, ob es 48 oder 60 sein werden, je nachdem ob das Netzwerk einer ernsthaften Interessentin hält was sie sich davon verspricht), dann sind das schon mal 50x€50.000=€2,5Mio. Wenn jedes ‚interne ordentliche Mitglied‘ (=die die dort wirklich wohnen wollen) weitere 3 ökosozial interessierte Freunde oder Gemeindemitglieder motivieren kann, seine Ersparnisse von den Banken abzuziehen, und in den Vermögenspool zu legen (zur Erinnerung: mit Grundbuchsicherung, Treuhänder und Inflationsausgleich der höher ist als übliche Sparzinsen), dann haben wir die €10Mio, mit denen wir wahrscheinlich auskommen.

Und zum Nachweis der Berechnungen hat er dann alle in der Runde gefragt, was wir denn so an Ersparnissen zur Verfügung hätten. Und da kamen wir 8 Teilnehmer auf über eine Million Euro! Und wohlgemerkt, wir waren alle ‚ganz normale Leute‘, mit Interesse an alternativen, sozialen und ökologischen Lösungen. Und sogar wenn ich den einen erfolgreichen Unternehmer, der allein mit €500.000 zu Buche stand, heraus rechne, dann lagen wir trotzdem über den offensichtlich wirklich sehr konservativ bemessenen 50.000. Mit anderen Worten – wir können das schaffen! Ich bin sehr zuversichtlich.

So, das war’s schon fast. In den nächsten Tagen werden wir die hier gegebenen Informationen teilweise auch an die entsprechenden Stellen in der Webseite einfügen (zB bei ‚Kosten/Finanzierung, im Blog wird dieser Newsletter wie alle anderen sowieso nachzulesen sein), und ich werde auch etwas über die Bauträgerschaft schreiben, über den projektinternen Zeit-Tauschkreis, und etwas über die vielfältigen Möglichkeiten, die das Leben in LivingSENSE so mit sich bringen wird.

Alle Vorangemeldeten unter euch bitte ich, wenn das Interesse noch aufrecht ist, sich möglichst bald richtig anzumelden über das NEUE Formular – bitte spätestens bis Ende Oktober. Die konstituierende Versammlung wird früher sein, aber die ursprüngliche Reihung wird so lange aufrecht erhalten. Wer bis dann die Voranmeldung nicht in eine Anmeldung umgewandelt hat, verliert die bevorzugte Reihung. Noch einmal zur Erinnerung: wer zuerst kommt kann sich seine Wohnung zuerst aussuchen, ganz schlichtes Prinzip. Sollte gar kein Interesse mehr bestehen bitte ich um kurze Mitteilung. Sollten ungeklärte Fragen sein, bitte melde dich, setzen wir uns zusammen, lass uns das klären. Von 29.6. bis 5.7.2017 werde ich in Deutschland sein, aber danach freue ich mich über Treffen.

Liebe Grüße,
Georg

Einladung zum Info-Abend 30.05.2017

Das Wohnprojekt im Tullnerfeld nimmt langsam Gestalt an, und so laden wir am 30.5.2017 18:00 in die Evangeliumsgemeinde (1100, Quellenstr. 156) ein – und zwar

  1. alle, die Interesse haben an Wohnen für alle Generation in familiärer und kooperativer Nachbarschaft, mit eigener Kleinlandwirtschaft (wo man mitarbeiten kann aber nicht muss) in energiesparenden Zero Carbon Häusern
  2. alle, die mit ihrem Spar-Geld lieber mit Grundbuch-Sicherung und Inflations-Ausgleich dieses ökosoziale Projekt unterstützen, als es Spekulanten-Banken zu geben

Bitte gerne auch an Interessierte empfehlen und weiterleiten!

Event auf Facebook

Werfe auch einen Blick auf die letzten Blog-Einträge um dich weiter zu informieren!

Antworten auf ein paar Fragen, die immer wieder gestellt werden, findest du unter Fragen und Antworten.

Architekt, Finanzierung, Infotreffen!

Am Samstag den 8. April gab es das angekündigte Treffen:

Besprechung_mit_Architekt

Von links nach rechts: Architekt Werner Schmidt, meine Wenigkeit, Marc Neureiter, seine Partnerin Barbara Solberger mit ihrem gemeinsamen Kind das in wenigen Wochen Geburtstermin hat, und Franz Mayer, der Biobauer und derzeitiger Grundstückseigentümer. Es war noch der Journalist Werner Pelz anwesend, der auch das Foto gemacht hat.

Werner Schmidt, der Architekt, ist ein sehr erfahrener und bodenständiger Mann, der zuerst eine Maurerlehre absolviert hat, um danach in Wien an der Angewandten Architektur zu studieren. Aufschlussreich fand ich auch, dass die Rolle des Architekten in der Schweiz viel weiter definiert ist als bei uns, ihm mehr Freiraum aber auch mehr Verantwortung zumutet.

Marc und Barbara sind Interessenten für’s Wohnen, und Marc kümmert sich für’s Erste um die Überarbeitung und Aktualisierung der Webseite. Mir wurde bewusst, dass mit mir, Marc und Barbara (die vom Alter her meine Kinder sein könnten), und ihrem ungeborenen Sohn bereits Interessenten dreier Generationen anwesend waren!

Marc hat es auf den Punkt gebracht, als er mir nach dem Treffen schrieb „Sehr interessante und angenehme Charaktere finde ich! Außerdem ist jede Menge Know-How versammelt.“ Die Gespräche waren angeregt und aufschlussreich. Der Architekt hat unsere Bedürfnisse und Anregungen alle aufgenommen – die Wohnungen sind sehr in Ordnung so, wie er sie gezeichnet hatte (außer dass wir für größere Wohnungen Klo und Bad getrennt angeregt haben), aber es ging uns vor allem darum, die Bauten förderlicher für gemeinschaftliche Nachbarschaft zu machen.

Besonders interessant war auch der Austausch über das Energiekonzept und die Gesamtanlage (unser Wohnprojekt ist ja nur ein Teil des größeren Projektes „Zero Carbon Village“). Dazu in einem späteren Newsletter mehr. Angedacht wurde auch ein richtig großer Schwimmteich, zugleich als Abtrennung als auch als verbindendes Element mit dem aus Ein- und Zweifamilien-Passivhäusern bestehenden Rest des Ökodorfes.

Am 7. Mai habe ich ein Treffen mit dem Architekten in seinem Atelier in Trun im Schweizer Vorderrheintal. Bis dahin wird er neue Entwürfe mit den eingearbeiteten Änderungswünschen fertig haben. Ich bin schon sehr gespannt, und werde danach umgehend berichten. Vielleicht ist bis dahin auch schon die neue Webseite herzeigbar, denn es sind doch viele Informationen zu vermitteln. Erfahrungsgemäß dauert alles doppelt so lange wie man glaubt und dreimal so lange wie man hofft.

Jedenfalls: am 30. Mai 2017 18:00 wird es ein Info-Treffen geben, mit einer Präsentation vom Projekt und Informationen zum Vermögenspool. Ort wird die Evangeliumsgemeinde sein, in 1100 Wien, Quellenstraße 156 (Eingang hinterm Kebabstand in der Ecke). Dazu gibt es ein Facebook-Event (Danke, Marc!). Bitte weitersagen, dazu einladen und in euren Netzwerken verbreiten – online und offline. Ich stehe zur Verfügung für weitere Treffen, wo ich Interessierte informieren kann – Einzelpersonen, kleine Gruppen oder auch Vorträge mit 100 Leuten, falls das jemand organisieren mag, dein Interesse und jede Unterstützung werden wertgeschätzt.

Anfangen möchte ich mit der Informations-Vermittlung gleich hier mit Erklärungen zu unserer gewählten Finanzierungsform Vermögenspool:

Der genossenschaftliche Vermögenspool ist ein vom Bankensystem unabhängiger, alternativer, zinsenloser jedoch den Wert erhaltender, legaler Vermögenskreislauf. Er eignet sich für sozial und ökologisch sinnvolle Wirtschaftsprojekte die grundlegenden menschlichen Bedürfnissen dienen, und ihren Wert lange erhalten. Beispiele wäre die Anschaffung von Grund und Gebäuden, die Errichtung oder Sanierung von Gebäuden sowie der Bau von Energie- und sonstigen Anlagen.

Der Vermögenspool benötigt mehrere Aspekte um zu funktionieren:

  1. Der Verein LivingSENSE, der ein bestimmtes Grundstück kaufen und darauf Häuser errichten will. Zur Finanzierung begibt er vertraglich geregelte Anleihen.
  2. Menschen, die ihr Geld nicht nur den Banken überlassen wollen, die dann damit teilweise dubiose Geschäfte machen, sonder die mit ihrem Geld wertgesichert zum Gelingen eines ökologisch und sozial nachhaltigen Projektes beitragen wollen – die Unterstützer. In erster Linie sind das natürlich die Mitglieder des Vereins, also die Menschen die in dem Projekt leben werden, sofern sie Ersparnisse haben. Aber auch ihre Freunde, Familienangehörige, und Fremde die die Idee gut finden. Alle Unterstützer werden automatisch auch Vereinsmitglieder, so dass sie immer über alles informiert bleiben, mitreden können, und mit der Zeit vielleicht zu Freunden werden, falls sie es nicht von Anfang an waren.
  3. Der Treuhänder (in unserem Fall Dr. Markus Distelberger, Rechtsanwalt, Mediator und eingetragener Treuhänder). Er sammelt das Geld auf einem Treuhandkonto, und achtet darauf dass es nur für das Grundstück, den Hausbau und direkt damit verbundene Dinge ausgegeben wird. Gleichzeitig ist er auch derjenige, der treuhändisch für alle Unterstützer mit einem Grundbucheintrag für die Sicherheit der Anlage sorgt.
  4. Die Immobilie – das Grundstück, mit den zu errichtenden Gebäuden, Bäumen, mit allem. Sie dient den Unterstützern als Sicherheit, dass ihr Geld nicht einfach verschwinden kann.
  5. Das Vertragswerk zwischen dem Verein, den Unterstützern und dem Treuhänder der darauf achtet, dass der Vertrag auch eingehalten wird. Darin ist zB geregelt, dass die Vereinsmitglieder die im Projekt wohnen, neben den Betriebskosten eine Miete zahlen in der Höhe des Wertverlusts durch Inflation, und der Abschreibung, also den Betrag, um den die Gebäude jährlich durch Abnützung an Wert verlieren. Dadurch bleibt für die Investoren der Wert ihrer Einlage erhalten. Es sind darin auch das Auszahlungprozedere, Wartefristen, Höhe des Liquditätsbuffers, etc. geregelt

Was der Vermögenspool nicht ist, ist eine Möglichkeit Gewinne zu machen. Man kann Geld wertgesichert und sinnvoll anlegen, aber über den Ausgleich der Inflation hinaus gibt es keine Zinsen. Da jedoch in der Regel das Sparbuch- Zinsniveau niedriger ist als die Inflation, steigt man unterm Strich besser aus wie bei anderen Sparformen. Falls die Inflation stark steigt, oder staatliche Kontoenteignungen zur Rettung des Bankensystems so wie 2013 (!) in Zypern stattfinden, oder wenn durch eine Währungsreform alle Ersparnisse weg sein sollten (sowas gab’s immer wieder), dann behält der Vermögenspool seinen Wert. Doch wer mit seinen Ersparnissen Gewinne machen will, muss an die Börse oder ins Kasino gehen.

  • Bitte trage jetzt schon zur Verwirklichung des Wohnprojektes bei:
  • mache Menschen in deinem Umfeld aufmerksam auf diese Möglichkeit des Wohnens und Zusammenlebens
  • mach Freunde und Familienmitglieder, von denen du denkst dass sie an einer sehr sicheren, ethischen und ökologischen Anlageform interessiert sein könnten auf unseren Vermögenspool aufmerksam.
  • lade Wohninteressierte und Vermögenspool-Interessierte ein zu unserer Info-Veranstaltung am 30.5.2017
  • dafür bietet sich auch die facebook-Veranstaltung an
  • oder leite diesen Newsletter weiter an potentielle Interessierte
  • fällt dir was ein, wo ich eine weitere Info-Präsentation halten könnte?
  • bitte frage in deiner Gemeinde nach, ob ich dort informieren darf, und was die beste Möglichkeit dafür wäre (Zettel auflegen, Rundmail, Kurzvortrag, ..?)

Für alle, die das jetzt weitergeleitet bekommen oder wer sich nicht mehr so genau erinnern kann, bitte im Blog weiterlesen!

Danke und liebe Grüße, bis bald!

Georg

Grundstück!!

Ich bedanke mich bei allen, die mir Feedback und ermutigende Worte geschrieben haben. Es tut sehr gut, die Bestätigung zu bekommen, dass ich nicht alleine bin – danke!
Wie es zu erwarten war, jetzt wo es ein konkretes Grundstück gibt, haben auch manche erkannt und gesagt, dass sie doch lieber in der Stadt bleiben wollen. Das ist OK, und ich wünsche euch, dass ihr findet was ihr sucht. (Ganz unten in diesem Rundbrief findest du einen Link, um dich von diesem Verteiler abzumelden. Alternativ kannst du es auch einfach mir schreiben, dann erledige ich das – oder auch weiter mitlesen, es vielleicht weitersagen wo’s passt.)

Franz Mayer, das ist der Biobauer und derzeitige Grundstückseigner, und ich waren bei einem Rechtsanwalt und haben einen Vorvertrag aufgesetzt, in dem auch die Konditionen drinstehen, auf die wir uns geeinigt haben. Es war ein sehr gutes und freundschaftliches Treffen. Unterschreiben werden wir den Vertrag erst, wenn wir genau wissen, wie viele Quadratmeter Bauland wir benötigen. Dazu ist ein Treffen gemeinsam mit dem Architekten in den nächsten drei Wochen geplant. Weil diese Passivhäuser müssen ja, um ihre volle Wirkung zu entfalten, so stehen dass sie sich gegenseitig keinen Schatten machen. D.h. man kann sie nicht so knapp nebeneinander stellen wie andere Bauten. Ich freue mich schon darauf, diesen interessanten Mann kennenzulernen!

Nach den Gesprächen mit dem Architekten sollten auch die projektierten Baukosten feststehen. Vielleicht gibt’s dann auch schon erste Skizzen. Aus diesen finanziellen und optischen Informationen kann ich dann Unterlagen erstellen, die Hand und Fuß haben.

Den Verein habe ich inzwischen angemeldet. Bis in vier Wochen sollte feststehen, ob er so genehmigt wird. Sobald dieser Bescheid da ist und die Unterlagen fertig sind, können die ersten Entschlossenen mit mir den Verein tatsächlich gründen. Jetzt wird es bald wirklich konkret – ich freue mich sehr, und ich staune über Gottes Wirken in der Sache!

Im nächsten Rundbrief wird es um die Verbreitung der Idee gehen, und um die Form der Finanzierung. Auf www.vermoegenspool.at/was.php finden sich dazu jetzt schon allgemeine Infos, ich werde das dann für unser konkretes Projekt erläutern und detaillieren, und erklären wie auch du mithelfen kannst – egal ob du Geld einbringen kannst oder nicht.

So, dass wird jetzt zwar ein sehr langer Rundbrief, aber ich möchte noch ein paar Fotos mitschicken – und zwar der Blick rundum, von einem ca. 2,5 Meter hohen Erdwall am Grundstück. Der Erdwall ist dort, weil vom Großteil des Grundstücks die -an dieser Stelle ziemlich dünne- fruchtbare, oberste Bodenschicht entfernt wurde, und die lagert jetzt in Form von Wällen an den Ost und West Seiten des länglichen Grundstücks. Das wurde gemacht, weil dort archäologische Grabungen vorgenommen wurden – jungsteinzeitliche Siedlung – aber jetzt sind sie fertig und der Denkmalschutz ist aufgehoben.

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Ich beginne mit dem Blick nach Westen, Richtung Traismauer. Unsere Grundstücksgrenze ist das Ende der G’stettn – das grüne Feld ist schon der Nachbar. In ca. 400m Entfernung sieht man einen Windschutzstreifen, der sich allerdings bis zu uns nicht mehr auswirkt. Für unsren Windschutz müssen wir selbst sorgen.

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Der Blick nach Norden. Im Vordergrund der Feldweg (verlängerte Schulstraße), der unsere nördliche Grenze bildet, dahinter bis zu dem ca. 270 Meter entfernt liegenden Friedhof geht es ein bisschen bergab (wenige Meter Höhenunterschied, sieht man auf dem Foto nicht so), und das wäre der Acker, den wir wahrscheinlich für unsere Gärtnerei pachten können. Dahinter, der Baum-Streifen in der Entfernung, das können eigentlich nur die Auwälder von Donau und Traisen (die dort parallel fließen) sein, ca. 5km weit weg.

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Der Blick nach Osten – im Vordergrund unser Grundstück, ohne Oberboden, auf dem stehe ich, bzw. die andere Hälfte ist als überwucherter Wall vor den Nachbarhäusern zu sehen. Auf unserem Grund sieht man Grundmauern und Plätze, an denen Holzsäulen standen – Überbleibsel der wissenschaftlichen Arbeit. Ich finde es beachtlich, dass da 30, 40cm unter der Oberfläche nach Tausenden Jahren noch so klare Spuren der Besiedlung zu finden sind. Ein Zeichen, dass hier nie sehr tief gepflügt wurde.

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Der Blick direkt nach Süden. Das Bild ist etwas dunkel, weil sich die Kamera auf das Gegenlicht der Mittagssonne (hinter den Wolken) eingestellt hat. Hier schauen wir über das ca. 90m breite Grundstück, fast die ganzen ca. 300m Länge. Links der die Häuser verdeckende Wall, dann der „nackte“ Grundstücksteil, dann der Wall auf dem ich stehe (sieht man nicht so gut) und rechts davon der dunkle Teil mit verwildertem Bewuchs. Am Südende wird das Grundstück von der Straße nach Traismauer begrenzt. Für uns vorgesehen sind ca. ein Drittel am nördlichen Ende.

Und zum Abschluss noch der Blick nach Südsüdwesten:

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Da stehe ich jetzt unten (nicht mehr am Erdwall) an unserer westlichen Grundstücksgrenze, und schaue auf den bewaldeten Hügel in ca. 1,5 km Entfernung. Die weißen Häuser davor sind Weinkeller, es ist eine Kellergasse.

So, das war’s wieder für heute. Feedback und Anregungen wie immer sehr erwünscht!
Herzliche Grüße, ich freue mich, bis bald!

Georg

Grundstück?

Es gibt gute und schlechte Nachrichten

Eine schlechte zuerst

Keines der beiden Grundstücke, die ich letztes Mal beschrieben habe, eignet sich. Bei weiteren Gesprächen hat sich mehr und mehr gezeigt, dass dort in der Gemeinde seltsame Dinge vor sich gehen. Vermutlich hat die plötzliche Aufwertung der Grundstücke durch den neuen Bahnhof dazu geführt, dass manche gierig geworden sind und sich dadurch innerhalb der verschiedenen Gruppierungen in der Gemeinde tiefe Gräben aufgetan haben. Konflikte gibt es überall, aber zwischen diesen heftigen Fronten und Auseinandersetzungen möchte ich nicht sitzen. Schade, aber eindeutig.

Eine weiter traurige Nachricht ist, dass sich Tom aus dem Projekt zurückgezogen hat. Einerseits war ihm der Zeitaufwand nicht mehr länger möglich, andererseits fehlte ihm die energetische Unterstützung einer Gemeinschaft – was sich überkreuzte mit unserem Entschluss, dem Ratschlag von Helmut Schattovits zu folgen und mit der Gemeinschaftsbildung zu warten bis ein konkretes Grundstück da ist.Wie auch immer, zuerst Tom weg, dann die Grundstücke weg, und ich dachte: ‚das war’s – alleine kann ich einpacken‘. Aber wenige Tage später erhielt ich eine Nachricht vom Biobauern Franz Mayer aus Gemeinlebarn – und damit komme ich zur guten Nachricht:

Es gibt ein neues Grundstück!

Oder besser gesagt: DAS Grundstück! Es ist nicht ideal sondern real, und wird somit auch nicht für jede Interessentin und jeden Interessenten geeignet sein, aber es bringt sehr viel Positives mit. Was meiner Meinung nach sehr wichtig ist: es passt menschlich. Die Gemeinde ist uns wohl gesonnen, die Nachbarn haben zumindest nichts dagegen, und der Eigentümer ist engagierter Biobauer der nicht das schnelle Geld mit einem Grundstücksverkauf machen will, sondern dort eine ganze Ökosiedlung plant und am nachhaltigen Gelingen des Projektes sehr interessiert ist.

So, bevor ich in weitere Einzelheiten gehe, hier zum Anschauen in Google Maps – der rote Marker sitzt in dem länglichen grünen Acker, der für diese Ökosiedlung gewidmet ist. Für uns wären davon die nördlichen (oberen) ca. 30% vorgesehen. Darüber, also auf der anderen Seite der verlängerten Schulstraße, können wir soviel Grund langfristig pachten, wie wir für die Landwirtschaft wollen.

Mehr Details

Der größte Nachteil ist, dass man öffentlich zwischen 51 und 73 Minuten nach Wien braucht. Wer’s eilig hat fährt mit dem Auto zum Park-and-Ride Tullnerfeld und von dort mit der Bahn in insgesamt ± 30 Minuten.

Das gute an der öffentlichen Anbindung ist, dass der Bahnhof nur 500m entfernt ist, und die Schnellbahn-Frequenz mit 2 Zügen pro Stunde OK ist (mit unterschiedlichen Routen, deshalb 51 oder 73 Minuten).

Das riesengroße Plus ist, dass der Eigentümer Franz Mayer zusammen mit einem Schweizer Architekt, der GrAT von der TU Wien und viel Fördergeldern in jahrelanger Arbeit sehr ökologische und energiesparsame Häuser entwickelt hat – Stichwort Zero Carbon. Sie kosten nicht oder kaum mehr als ein normaler Bau, haben einen sehr hohen Wohlfühlfaktor durch die Naturmaterialien (Stroh, Lehm und Holz), und sind viiieeel billiger im laufenden Betrieb. Du liest es zwischen den Zeilen: ich bin begeistert! Ich will so wohnen! Ich will dort wohnen!

Bäckerei gibts im Ort, andere Nahversorger in 2 bis 3km (ohne Steigung) – wobei wir ein Konzept für die tägliche Versorgung mit Frischwaren haben, das auf mehreren Beinen steht (hauseigener Gärtner, Food-Coop und Lieferservice) damit einerseits der Umwelt viele gefahrene Kilometer erspart werden und andererseits wir nicht regelmäßig in Geschäfte müssen. In 4 Minuten ist man mit der Schnellbahn (oder in 15 Minuten mit dem Fahrrad) in Traismauer, wo es Apotheken, Ärzte, BIPA, Billa und überhaupt alles gibt.

Die Volksschule ist gleich daneben. Der Grundwasserspiegel optimal – seicht genug für leichtes Brunnenschlagen und Obstbäume, aber tief genug dass es nie Wasser in den Keller drücken wird (was im Tullnerfeld oft ein Thema ist). Gastronomie im Ort und in Nachbarorten, auch Heurige in 1,5km, einige Biobauern im Ort und Nachbarorten, in ca 5km Entfernung ein weiteres alternatives Wohnprojekt, etwas weiter entfernt noch zwei – es tut sich Einiges in der Gegend.

Es liegt am Ortsrand, also Felder gleich daneben, zwei Kilometer bis in den Wald, vier Kilometer bis in die Donauauen, und in 1 – 2km gibts einige Schotterteiche (ob man dort baden darf weiß ich noch nicht). Und noch ein interessantes Detail: genau dort war schon seit der Frühsteinzeit Siedlungsgebiet. Es gab da auch archäologische Grabungen, wo mehrere Schichten von Besiedlung freigelegt wurden.

Und! es gibt ein interessantes alternatives Finanzierungskonzept. Es ist eine Art Crowd-Funding, mit dem ich mir durchaus vorstellen kann, dass „wir Kleinen“ so ein Projekt gut stemmen können. Ach ja, das Grundstück kostet nur ein Drittel bzw. die Hälfte von den beiden in Michelhausen. Auch kein Nachteil. Es gibt immer noch die Chance, dass ein externer Investor einsteigt. Auch wenn diese Chance meiner Ansicht nach gestiegen ist, weil es so ein Öko-Vorzeigeprojekt wurde, halte ich sie noch immer nicht für hoch. Ich werde beide Optionen ausloten und weiter berichten.

Planen und suchen hat ein Ende, jetzt beginnt die Umsetzung! Wenn es Gemeinlebarn nicht werden sollte, dann braucht LivingSENSE Initiative durch neue Menschen. Für mich heißt es jetzt oder nie – wir haben keine Hast, aber es braucht Entschlossenheit. Es wird jetzt bald mal Termine geben für Info-Treffen, und ich stehe auch so für Treffen und Gespräche bereit. Ich kann mir vorstellen, dass jetzt der Moment der Wahrheit kommt, wo der eine oder die andere sagt „Nein, dort will ich nicht dabei sein“, und das ist OK. Aber falls es für dich noch attraktiv ist, dann ist jetzt die Zeit sich ernsthaft Gedanken zu machen. Ich habe meine Entscheidung getroffen, jetzt werde ich die Optionen und Einzelheiten klären, und dann ist dein Entschluss gefragt!

Ich freue mich, bis bald!

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Wohnprojekt LivingSENSE

im Zero Carbon Village "Lewari"
Gemeinlebarn, 3133 Traismauer

Post derzeit:
c/o Parlow
Storchengasse 24/4, 1150 Wien

+43 650 8899345
info@livingsense.org

Wenn Gott das Haus nicht baut, arbeiten die Bauleute vergeblich.

— Psalm 127:1

 

(In diesem Sinne schreiten wir voran, abwechselnd verzagt und vertrauensvoll, und sind dankbar für jedes Gebet und jeden freundlichen Gedanken.)

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