Fragen und Antworten


Wieviel Geld braucht man?

Bei der verbindlichen Anmeldung für eine Wohnung wird 1. eine nicht refundierbare Beitrittsgebühr zum Verein in der Höhe von derzeit €1.000,- und 2. bei Einzug eine refundierbare Kaution fällig werden. Die Höhe der Kaution muss erst beschlossen werden, wirf aber voraussichtlich unter €5.000,- liegen.
Darüber hinaus wird sinnvoller weise erwartet, dass etwaige Ersparnisse in den Geldpool eingebracht werden, denn je mehr der Geldpool-Investoren auch im Projekt wohnen, umso stabiler und berechenbarer ist alles. Wer keine Ersparnisse hat kann zum Pool beitragen, indem er vermögendere Freunde und Bekannte von dieser Anlagemöglichkeit informiert – aber es ist nicht Bedingung, dass man Anlagekapital direkt oder indirekt einbringt.

Kann man auch nur als Mieter einziehen?

Man kann dort auch ohne Kapital als Mieter einziehen. Sollten wir es nicht schaffen, die gesamte erforderliche Summe privat aufzubringen (Bewohner und ökosoziale Investoren), müssen wir einen Teil durch Banken finanzieren. Bewohner, welche zur Auffüllung des Geldpools beitragen konnten wird eine günstigere Miete zugestanden.

Wie weit ist das von Wien?

Vom Stephansplatz 45km Luftlinie. Von Meidling mit Öffis 56 bis 72 Minuten – retour ca. 30 bis 69 Minuten (je nachdem ob man den Anschluss sofort erwischt). Der Bahnhof ist 500 Meter weg vom Grundstück. Schnellste Verbindung ist mit dem Auto (eCarsharing, Fahrgemeinschaften) zum Bahnhof Tullnerfeld und von dort mit dem Zug, dauert insgesamt 35 Minuten. Es werden sicher einige Leute regelmäßig pendeln.

Wie groß wird das sein?

Wir werden voraussichtlich 48 Wohneinheiten errichten – d.h. ca. 80 bis 100 Menschen. Die Wohneinheiten werden voraussichtlich in vier Häusern zu je 12 Wohneinheiten sein. Die Häuser sind dreigeschoßig geplant – eine Art Tiefparterre mit Gemeinschaftsräumen, und zwei Wohngeschoßen oben drauf.
Das Baugrundstück hat knapp unter einem Hektar. Für die Landwirtschaft sind wir in Verhandlung wegen zweier Grundstücke in unmittelbarer Nachbarschaft die beide ca. 3 Hektar groß sind.

Ist das ein Projekt für Hochsensible Personen?

Jein. Ich (Georg, der Initiator) bin HSP und mir liegen die Bedürfnisse der Hochsensiblen am Herzen, auch wenn sie sehr unterschiedlich sein können. Das Projekt liegt in ruhiger Natur, und wir haben ein gutes Modell zur machtfreien win-win Lösung von Konflikten aller Art. Aber es leben 100 Menschen beinander, eine Schar Kinder, es gibt auf einer Seite Nachbarn die auch manchmal Rasenmähen oder vielleicht drei Tage lang auf der Kreissäge Holz schneiden, etc. – ganz normales, lebendiges Landleben.

Ihr habt auf jeder Seite unten einen Bibelvers, und sprecht in den Statuten von „christlicher Nächstenliebe“. Warum diese Betonung? Ist das ein christliches Projekt?

Nein, LivingSENSE ist kein ‚christliches Projekt‘ in dem Sinn, dass es exklusiv oder auch nur hauptsächlich für Christen wäre. Wir sind offen für alle, die guten Willens sind und offen sind für andersgläubige Nachbarn 🙂 Warum dann die christliche Betonung?

Ich (Georg, der Initiator) bin Christ, und einige -aber nicht alle- der aktiven Mitglieder sind engagierte Christen. Und leider passiert es in den sehr um Toleranz bemühten grün-alternativen, esoterischen, und antikapitalistischen Kreisen, in denen ich mich viel bewege und zu denen ich mich mehr oder weniger stark zugehörig fühle, dass ich für meine Überzeugungen und spirituellen Praktiken abgewertet, ausgegrenzt und gelegentlich angegriffen werde. Und ich bin da kein Einzelfall.

Christen werden sehr rasch mit irgendwelchen machtmissbräuchlichen Großkirchen oder Spießern mit Doppelmoral verbunden, und in den genannten Alternativkreisen als Witzfiguren, Prügelknaben oder bürgerliches Feindbild betrachtet.  Auch wenn die Vorurteile gegen das organisierte Christentum historisch verständlich sind, sollen in diesem Wohnprojekt keine Christen mit Ablehnung, Abwertung oder Vorwürfen wegen der Hexenverfolgungen der mittelalterlichen Kirche, oder den Gräueltaten der von christlichen Missionaren begleiteten europäischen Kolonialisten konfrontiert werden. Es konfrontiert ja auch kein vernünftiger Mensch seine muslimischen Nachbarn mit der Türkenbelagerung oder dem Steinigen von „Ehebrecherinnen“ in Arabien.

Gegenwärtig ist das Christentum faktisch die weltweit am stärksten unterdrückte Religionsgemeinschaft (siehe Wikipedia). In Österreich beschränkt sich das meistens auf relativ subtile Formen. Innerhalb der LivingSENSE Gemeinschaft hingegen sollen sich alle sicher und angenommen fühlen können. Und um auch nach außen zu signalisieren, dass in diesem grün-alternativen und kapitalismuskritischen Projekt auch Christen willkommen sind, steht ganz unten auf der Webseite ein Bibelvers.

 

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Wohnprojekt LivingSENSE

im Zero Carbon Village "Lewari"
Gemeinlebarn, 3133 Traismauer

Post derzeit:
c/o Parlow
Storchengasse 24/4, 1150 Wien

+43 650 8899345
info@livingsense.org

Wenn Gott das Haus nicht baut, arbeiten die Bauleute vergeblich.

— Psalm 127:1

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